Birkenwasser – ein Superfood mit Tradition

Naturbelassenes Trendgetränk mit der puren Kraft des Frühlings

Birkenwasser beruft sich in vielen nord- und osteuropäischen Ländern sowie in weiten Teilen Asiens auf eine lange Tradition. In den ausgedehnten Birkenwäldern Skandinaviens und Sibiriens bis in den Norden Chinas hinein nutzten die Waldarbeiter den Birkensaft als erfrischende Trinkquelle und tankten Kraft, indem sie sich direkt am Baum bedienten. Wie so viele in der Vergangenheit alltäglich genutzte Nahrungsmittel geriet auch dieses Naturprodukt in Vergessenheit, als die Menschheit glaubte, sich mit den ungezählten Formen der industrialisierten Nahrungsmittelproduktion beglücken zu müssen.

Im Gegensatz zu überzuckerten Fruchtsäften und kalorienreichen Erfrischungsgetränken hat naturbelassenes Birkenwasser zwei hervorstechende Eigenschaften. Es fördert Gesundheit, Vitalität und Wohlbefinden und löscht dabei nachhaltig den Durst. Inzwischen wurde das edle Bio-Getränk von eingeweihten Kreisen wiederentdeckt und wer naturbelassenes und antioxidatives Birkenwasser kaufen möchte, kann das im spezialisierten Online-Shop problemlos tun. Das Produkt ist dabei als einziges auf dem Markt bio-zertifiziert und enthält weder Citronensäure noch andere Konservierungsstoffe.

Den besten Birkensaft bieten gesunde Bäume in mittlerem Alter!Den besten Birkensaft bieten gesunde Bäume in mittlerem Alter! © Pixabay

Die Gewinnung naturbelassenen Birkenwassers

Der Baum mit dem besten Birkenwasser ist die Betula Pendula, im Volksmund Weißbirke oder Hänge-Birke genannt. Sie hat ihr Vorkommen auch in unseren Breiten. Nach dem langen Winterschlaf und vor der Knospung strömt das Wasser aus dem Boden über die Wurzeln bis in die Baumkrone ein und erweckt die Pflanze zu neuem Leben. Dieses Wasser ist mit wertvollen Mineralstoffen angereichert und so ist der März die beste Zeit, um von der Kraft des Frühlings zu profitieren.

Sanfte und nachhaltige Gewinnung von Birkensaft.

Sanfte und nachhaltige Gewinnung von Birkensaft. © Pixabay

Bei der Gewinnung stehen nachhaltige Prozeduren im Fokus. Die Pflanzen werden ähnlich den Kautschukbäumen im Amazonasgebiet leicht angeschnitten oder vorsichtig angebohrt. Danach ist es ein leichtes, das köstliche Nass aufzufangen.

Für zertifiziertes Bio-Birkenwasser dürfen dabei nur Bäume genutzt werden, die älter als 55 Jahre alt sind und einen Durchmesser aufweisen, der 25 Zentimeter übersteigt. Diese haben dann schon den halben Lebenszyklus absolviert und es besteht keine Gefahr mehr, dass die Pflanzen das Prozedere nicht überstehen. Zudem ist die Melkphase auf drei Wochen begrenzt und endet in der Regel dann, wenn die ersten Knospen austreiben.

Der Prozess darf nicht jährlich wiederholt werden, damit der einzelne Baum genügend Zeit erhält, sich von dem Eingriff zu erholen. Wenn der Vorgang abgeschlossen ist, werden die Bohrlöcher fachmännisch mit Holzbalsam verschlossen, damit die Wunde komplett ausheilen kann.

Vielfältige Auswirkungen auf das körperliche Wohlbefinden

Die im Frühling aus den mineralreichen Böden aufgenommenen sekundären Pflanzenstoffe stellen ein reiches Arsenal an Vitaminen, Mineralstoffen und Aminosäuren dar. Zuvorderst ist der hohe Mangangehalt zu nennen. Dieses essenzielle Spurenelement fördert zahlreiche Stoffwechselprozesse wie den des körpereigenen Energiehaushaltes und des Knochenwachstums.

Neben Mangan enthält das labende Getränk einen reichhaltigen Cocktail an Mineralien wie Kalzium, Eisen, Magnesium, Zink und Phosphor bereit. Diese machen Birkenwasser zu einem vollwertigen Ersatz der sogenannten Elektrolytgetränke, die auf chemischer Basis hergestellt und Ausdauersportlern anempfohlen werden.

Dazu wirkt der Birkensaft oxidativem Stress entgegen, was im Endeffekt entgiftende Wirkungen zeitigt. Durch das reichhaltige Angebot an Saponinen und Flavonoiden wird das Getränk zum Detox-Wunder. Erstere binden die so schädlichen freien Radikale, zweitere regen die Nierentätigkeit an und helfen durch Abscheidung bei der Entschlackung des Bindegewebes. Als zusätzliche Effekte dieser reinigenden und entgiftenden Vorgänge werden Schmerzlinderung bei Gicht und Rheumatismus sowie die Vermeidung der Bildung von Nieren- und Gallensteinen genannt. Deshalb ist naturbelassenes Birkenwasser bei Entschlackungs- und Entgiftungskuren ein bevorzugtes Medium. Birkensaft ist äußerst kalorienarm und kann in der veganen Küche verwendet werden. Zudem ist es laktose- und glutenfrei.

Birkenwasser zur äußerlichen Anwendung, Gegenanzeigen

Die Wirkstoffe des naturbelassenen Bio-Produktes kommen auch bei äußeren naturkosmetischen Anwendungen zum Einsatz. In Salben, Cremes und Shampoos verhelfen sie zu strafferer und reinerer Haut. Cellulite und Ekzeme können erfolgreich in die Schranken verwiesen werden, Haare und Nägel gewinnen an Stabilität und Glanz. Die Wirkung wird in der Regel verstärkt, wenn das Produkt pur und unverdünnt aufgetragen wird.

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