Welche Pfanne für welches Gericht?

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Viele Menschen empfinden Kochen als stressig und anstrengend. Oftmals liegt es daran, dass ein Unwissen über die verwendeten Töpfe und Pfannen besteht. Es ist allgemein nicht bekannt, was für Pfannen es gibt und für welche Gerichte sie sich am besten eignen. In diesem Artikel soll darüber aufgeklärt werden, was für Vor– und Nachteile die jeweiligen Pfannen haben. Aus welchem Material bestehen sie?

Worauf muss ich beim Kauf einer Pfanne achten?

Es ist nicht leicht, aus der breiten Produktpalette zahlreicher Hersteller das passende Angebot für die eigenen Bedürfnisse zu finden. Das Reflektieren des eigenen Nutzungsverhaltens ist für den Kauf einer geeigneten Pfanne unumgänglich. Je nachdem, welches Gericht mit der Pfanne regelmäßig zubereitet werden soll, muss man auf verschiedene Faktoren achten. Material und Beschichtung sagen viel über die Qualität einer Pfanne aus. Natürlich sollte auch der Preis im Blick behalten werden. Qualitativ verarbeitete Pfannen kann man schon ab rund 30 Euro kaufen. Je nach Einsatz sollte die Randhöhe in der Regel mittelhoch sein. Auch sollte die Pfanne weder zu leicht noch zu schwer sein.

Der beliebte Allrounder, die Bratpfanne

Bratpfannen sind anfällig für Kratzer. Auf eine Beschichtung aus einer kratzfesten Keramik-Versiegelung sollte daher unbedingt geachtet werden. Generell kann das Material unterschiedlich sein. Bekannt sind Pfannen aus Aluminium oder Edelstahl. Eine Versiegelung aus Kunststoff macht die Pfanne anfällig für Kratzer. Löst sich die Beschichtung, sollte man eine Pfanne nicht mehr verwenden. Fleisch, Bratkartoffeln sowie Gemüse und Rührei – mit einer Bratpfanne kann man so ziemlich alles zubereiten, was grundsätzlich sein muss. Das Allround-Talent sollte zur Grundausstattung einer jeden Küche gehören.

Eine Aluminium-Pfanne bietet beispielsweise den Vorteil des leichten Gewichts, zudem ist Aluminium ein guter Wärmeleiter und die Pfanne erhitzt sich schnell.

Der Kauf einer Universalpfanne lohnt sich langfristig

Eine Universalpfanne ist nicht das, woran man zunächst denkt. Es handelt sich nämlich nicht um eine Pfanne für den Herd, sondern um ein Blech für den Backofen. Zahlreiche Hersteller haben eine Art tieferes Backblech im Angebot, Universalpfanne wird das Produkt genannt und ist für alle Gerichte geeignet, die man im Ofen zubereiten kann: Ob Pizza, Kartoffelspalten oder Nudelauflauf – mit einer Universalpfanne kann man sozusagen nichts falsch machen. Achten sollte man dringend auf eine Antihaftbeschichtung, die eine leichte Reinigung ermöglicht. Will man alle Vorteile nutzen, greift man am besten zu einer tiefen Universalpfanne, die bis zu 300 Grad hitzebeständig ist.

Eine Crêpe-Pfanne: Nicht nur für Franzosen eine gute Kaufentscheidung

Der Kauf einer Crêpe-Pfanne empfiehlt sich, wenn man die französischen Pfannkuchen gerne und oft zubereitet. In der Regel wird die Pfanne mit einem Teigverteiler geliefert. Der große Nachteil der Pfanne ist, dass sie wirklich für Crêpes verwendet werden sollte. Meistens handelt es sich um eine niedrige Pfanne aus Aluguss. Für perfekte Pfannkuchen lohnt sich die Investition in eine Pfanne mit Antihaftbeschichtung. Als kleines extra kann man auf die grundsätzliche gleichmäßige Wärmeverteilung achten.

Fleisch aus Schmorpfanne – schmeckt wie bei Oma

Schmorpfannen aus Edelstahl eignen sich besonders gut für Gerichte, die – wie der Name der Pfanne schon sagt – geschmort werden. Ein leckerer Schmorbraten schmeckt aus einer guten Pfanne wie im Restaurant. Wer oft und gerne Gerichte schmort, sollte in Schmorpfanne mit integriertem Temperaturanzeiger investieren.

Ein Schmortopf kann auch aus Aluminium oder Gusseisen bestehen. Jedes Material eignet sich für die Verwendung gut.

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Sowohl bei Schmorpfannen als auch bei anderen Pfannen sollte gegebenenfalls darauf geachtet werden, dass sie spülmaschinenfest sind – natürlich nur dann, wenn sie in einer Spülmaschine gereinigt werden.

Wie eine Grillpfanne auch im Winter einen Grillabend nachahmen kann

Wer im Sommer gut und gerne den Grill anschmeißt, braucht auch im Winter nicht auf leckeres Grillfleisch und gegrilltes Gemüse verzichten. Eine Grillpfanne ahmt den Grill in aller Perfektion nach. So können auch ohne Grillkohle rauchige Aromen erreicht werden, die überraschen. Gusseisen hat eine hohe Wärmespeicherkapazität und ist nahezu unkaputtbar. Auch Pfannen aus Aluminium können eine Alternative sein, jedoch sind sie im Vergleich mit Grillpfannen aus Gusseisen insgesamt ungeeigneter für die Zubereitung von saftigem Fleisch. Achten sollte man auf tiefe Rillen, die sich dann auf den zubereiteten Speisen abzeichnen und das Gefühl eines gemütlichen Grillabends perfekt widerspiegeln.

Zwei Fliegen mit einer Klappe: Kochen und Servieren in einem

Wer ungern kleckert, sondern lieber klotzt, kann auf eine Servierpfanne wohl kaum verzichten. Sie ist ein Highlight in jeder Küche und rundet eine große Topf- und Pfannensammlung ab. Steaks, Fisch und Gemüse lassen sich in einer Servierpfanne unkompliziert zubereiten, selbst ausländische Spezialitäten wie Paella gelingen tadellos. Der rustikale Charme der oft gusseisernen Pfannen macht sich gut auf jedem Tisch, doch vor allem das Servieren in der heißen Pfanne bringt Vorteile mit sich: So bleibt das servierte Gericht deutlich länger warm. Servierpfannen können aus verschiedenen Materialien bestehen. Empfehlenswert sind Kupfer– sowie Stahlemaille-Pfannen. Gusseisen und Edelstahl sind ebenfalls nicht zu verachten.

Der Liebling der asiatischen Küche – der Wok

Wer oft und gerne thailändisch kocht oder gerne auf asiatische Art und Weise vorrangig Gemüse zubereitet, darf einen Wok in der Küche nicht missen. Die Zubereitung geht schnell und ist gesünder als in anderen Pfannen, da das Gemüse nicht verkocht, sondern durch die schnelle Garzeit innerhalb von Minuten verzehrfertig ist. Beschichtete Woks sollte man auf keinen Fall kaufen. Ein Wok steht für die punktuelle Weitergabe von Hitze, hierbei würde sich eine Beschichtung lösen. Sehr gut geeignet sind Woks aus Carbonstahl. Besonders bei Gasherden empfiehlt sich die Verwendung eines runden Woks, eben genau wie in der asiatischen Küche. Wer Zuhause mit Elektroplatte, Ceranfeld oder Induktion arbeitet, sollte lieber zu flachen Pfannen greifen, da der Einsatz eines Woks hier unsinnig ist.

Welche Pfanne bei Induktionsherden?

Beim Neukauf ist die Auswahl an induktionsherdgeeigneten Pfannen groß. Bei Pfannen aus dem eigenen Bestand ist man hingegen oft unsicher, ob sie sich für den Induktionsherd eignen. Im Zweifel kann man einfach den Magnet-Test durchführen: Wird ein normaler Magnet vom Pfannenboden angezogen, ist die Pfanne geeignet für Induktion. Bei Unsicherheiten kann man im Normalfall auch einen kurzen Anruf beim Hersteller tätigen und nachfragen. Auch gewisse Symbole am Pfannenboden können Auskunft über die Induktionstauglichkeit geben.

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