Gesunder Verzicht: Abnehmen mit dem Ernährungstrend Intervallfasten

  • Abnehmen mit dem Ernährungstrend IntervallfastenAbnehmen mit dem Ernährungstrend Intervallfasten (Bild: unsplash.com, © i yunmai)

Mittlerweile hört man immer häufiger in den Medien vom sogenannten Intervallfasten. Wir wissen zumindest durch die Fastenzeit, was es bedeutet zu verzichten. Allerdings läuft das beim Intervallfasten etwas anders. Es verspricht Schlankheit und Gesundheit und ist nicht als bloße Diät, sondern ist, ähnlich wie die vegetarische oder vegane Ernährung, als eine alternative Ernährungsform anzusehen. Dabei hält man sich an gewisse Zeiten, in denen man isst und in denen man verzichtet. Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten, die man im Prinzip ganz einfach in den Alltag integrieren kann. Wir haben die wichtigsten Informationen an dieser Stelle zusammengefasst.

Die Geschichte des Fastens

Das Fasten begegnet uns wohl am häufigsten in der Religion. Christen kennen es, ab dem Aschermittwoch. Ab dann wird für 40 Tage gefastet, in Anlehnung an Jesus, der vor Ostern so viele Tage durch die Wüste geirrt sein soll, um zu sich selbst zu finden.

In anderen Religionen finden wir ebenfalls ähnliche Rituale, wie beispielsweise im Islam. Hier wird beispielsweise beim Ramadan auf das Essen tagsüber verzichtet. Erst nach Sonnenuntergang darf erst wird gegessen werden.

Aber auch bei diversen Diäten wird gefastet oder einfach nur verzichtet. Etwa bei der FDH-Diät, bei der nur noch die Hälfte gegessen wird oder bei einer Saftkur, in der keine feste Nahrung auf den Teller kommt.

Beim Intervallfasten hat man sich einiges von diesen anderen Fastenmethoden abgeschaut. Allerdings ist es im Gegensatz zu anderen Fastenformen sogar möglich, sich auf Dauer so zu ernähren, ohne unter Mangelerscheinungen zu leiden.

Was das Intervallfasten mit dem Körper macht

Schon in der Steinzeit war der menschliche Körper darauf ausgelegt, längere Zeit ohne etwas zu essen auszukommen. Darauf besinnt sich dieses Kurzzeitfasten. Der Körper muss einen gewissen Zeitraum ohne Nahrung auskommen. Nach einer bestimmten Zeit greift der Körper dann auf die Fettreserven zurück und versucht den Hunger auszugleichen. Nach einer gewissen Zeit hat sich der Körper daran gewöhnt und es kommt in den Phasen, in denen man nicht isst, nicht einmal ein größeres Hungergefühl auf.

Dadurch, dass der Fettstoffwechsel angeregt wird, kann man wirklich gesund abnehmen und sein Idealgewicht erreichen und halten. Studien haben bereits gezeigt, dass das Intervallfasten möglicherweise vor Diabetes 2 schützen kann und bei der Behandlung von Krebserkrankungen helfen kann. Im Gegensatz zu anderen Abnehmmethoden bleibt beim Intervallfasten der sogenannte Jojo-Effekt aus.

Will man den Stoffwechsel noch weiter anregen, kann man die Mahlzeiten während der Essphasen noch mit Nahrungsergänzungsmitteln aufpeppen. Besonders zu erwähnen sind hier CBD-Öle wie etwa die von CBD Vital. CBD, oder auch Cannabidiol, verfügt über diverse Stimulanzien, die die Zellen im Körper beim Abbau Fett unterstützen können.

5:2 Methode

Die erste Möglichkeit, mit der man Intervallfasten praktizieren kann, heißt 5:2 Methode. In diesem Fall stehen die beiden Zahlen für Tage. An fünf Tagen darf man ganz normal essen. An den beiden übrigen Tagen der Woche wird gefastet.

An den Esstagen darf man ordentlich reinhauen. Auf Kalorien muss man nicht unbedingt achten, allerdings sollte man es auch nicht übertreiben und sich an den Empfehlungen einer ausgewogenen Ernährung der Bundesregierung orientieren.

An den beiden Fastentagen wird die Einnahme der Kalorien drastisch reduziert. Bei Frauen sollten es zwischen 500 und 800 Kalorien sein, bei Männern zwischen 600 bis 850 Kalorien. Generell sollte man eher Eiweißreich an diesen Tagen essen. Auf schlechte Kohlehydrate wie Weißmehl und Zucker sollte man komplett verzichten.

Wann man in einer Woche die Fastentage legt, ist egal. Allerdings sollte man sich zwei feste Tage aussuchen, an denen man jede Woche fastet. Das macht es dem Körper leichter sich daran zu gewöhnen und er lernt an diesen Tagen von seinen eigenen Reserven zu leben.

16:8 Methode

Dabei handelt es sich wohl um die beliebtere Form des Intervallfastens. Der Vorteil dabei ist, dass man nicht zwei ganze Tage mit reduzierten Kalorien auskommen muss. Denn die Zahlen stehen hier für Stunden.

16 Stunden am Tag wird gefastet, in den restlichen Stunden darf gegessen werden. Wichtig ist, dass man die Fastenstunden am Stück durchsteht, da dann der Körper erst mit der Verbrennung der Reserven beginnt.

Besonders beliebt ist diese Methode, weil man einen Großteil der 16 Stunden einfach verschlafen kann. Meist lässt man dabei das Frühstück ausfallen und konzentriert sich dann auf Mittag- und Abendessen.

Allerdings sollte man keine größeren Portionen als üblich zu sich nehmen. Auch sollten zwischen den Mahlzeiten einige Stunden Pause liegen. Auf Snacks sollte ebenfalls verzichtet werden.

Trinken während der Fastenzeit

Grundsätzlich ist das Trinken während der Fastenstunden oder –Tage nicht verboten. Allerdings sollte man sich kalorienfreie Getränke beschränken. Konkret heißt das Wasser, ungesüßten Kaffee oder Tee sowie Brühe.

Bei Vorerkrankungen mit dem Arzt sprechen

Prinzipiell eignet sich das Intervallfasten für jeden. Allerdings sollte man bei bestimmten Vorerkrankungen unbedingt im Vorfeld mit dem Hausarzt abklären, ob der Körper wirklich für das Kurzzeitfasten geeignet ist.

Zu diesen Vorerkrankungen zählen unter anderem niedriger Blutdruck, chronische Krankheiten sowie Stoffwechselprobleme. Auch werdende oder stillende Mütter sollten vom Intervallfasten absehen.

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