Welche Vitamine bei veganer Ernährung?

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Vitamine liefern zwar keine Energie, sind aber für den reibungslosen Ablauf verschiedenster Vorgänge im menschlichen Körper essentiell. Veganer haben durch den Verzicht auf tierische Produkte ein erhöhtes Risiko unter einem Vitaminmangel zu leiden. Betroffen sind nur bestimmte Vitamine.

Ursachen und betroffene Vitamine

Ursächlich für die Problematik des potentiellen Vitaminmangels bei Veganern ist, dass die Vitamine in pflanzlichen Nahrungsmitteln nicht ausreichend vorhanden sind. Ein weiterer triftiger Grund ist die Verwertbarkeit. Im medizinischen Bereich wird dies als biologische Wertigkeit bezeichnet. Nahrungsmitteln tierischen Ursprungs haben demnach eine höhere biologische Wertigkeit im Vergleich zu pflanzlichen Nahrungsmitteln.

Betroffen sind vor allem:

Vitamin C und E, Proteine und Folsäure sind nicht betroffen. Bei einer ausgewogenen veganen Ernährung werden diese mit der Nahrung in einem ausreichenden Maße aufgenommen.
Eine ausreichende Versorgung sollte bei Schwangeren, stillenden Müttern und Heranwachsenden gewährleistet werden. Auch bei Menschen, die schwere körperliche Arbeit verrichten sollte ein Augenmerk auf eine optimale Nährstoff-Versorgung gelegt werden. Bei akuten und vor allem bei chronischen Erkrankungen ist bei gleichzeitiger veganer Ernährung eine Rücksprache mit dem Arzt zu empfehlen.

Mängel vorbeugen

Der Verzicht auf tierische Lebensmittel und der daraus entstehende Mangel bestimmter Vitamine kann in vielen Fällen durch eine gezielte Ernährung kompensiert werden. Das trifft allerdings nicht auf alle Vitamine und Spurenelemente zu.

Vitamin B12 beispielsweise kann bei einer veganen Ernährung nicht durch pflanzliche Nahrungsmittel kompensiert werden. Da ein Vitamin B12-Mangel massive gesundheitliche Schäden nach sich ziehen kann, ist bei einer veganen Ernährung eine Supplementierung dringend angeraten. Es eignen sich für diesen Zweck Präparate, die bei Vitaminversand24 erhältlich sind.

Neben Vitamin B12 ist Eisen problematisch. Trotz des Konsums von pflanzlichen Nahrungsmitteln, die viel Eisen enthalten (Amaranth, Hirse, Leinsamen, Pistazien, Quinoa, Linsen, Haferflocken, Weizenkleie), ist die Eisenaufnahme des Körpers aufgrund der biologischen Wertigkeit dieser Lebensmittel nur eingeschränkt möglich. Ursächlich ist die veränderte Fettlöslichkeit von Eisen, das in pflanzlichen Lebensmitteln enthalten ist. Durch die gleichzeitige Einnahme von Vitamin C kann die Aufnahme verbessert werden.

Neben Eisen und Vitamin B12 kann ein Jod-Mangel auftreten, da Jod hauptsächlich in Fisch und Fleisch enthalten ist. Wird mit jodiertem Salz gekocht, besteht meist keine Gefahr eines Mangels. Alternativ können Veganer hin und wieder Algen verzehren. Dabei sollte allerdings auf die Menge geachtet werden, da eine Jod-Überversorgung ähnlich schädlich wie ein Mangel ist.

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