Wasabi

Wasabi oder nicht Wasabi?

Wasabi oder nicht?
© Stefan Stelzer – Fotolia.com

Zu Sushi und Co ist Wasabi nicht mehr wegzudenken. Immer mehr erobert es auch die Supermarktregale in der Snackartikel-Abteilung. Als Überzug über Nüsse hinterlässt Wasabi bei vielen einen überzeugenden Eindruck. Was Wasabi wirklich ist und ob es überall drinnen ist, wo es drauf steht, lesen Sie hier.

Was ist Wasabi?

Wasabi ist der vertikal wachsende beblätterte Wurzelstock einer Pflanze aus der Familie der Kreuzblütengewächse. Seine ebenfalls gängige Bezeichnung als „japanischer Meerrettich“ trügt, denn bei Kren handelt es sich im Gegensatz zu Wasabi um eine unterirdisch wachsende Wurzel.“ informiert der aid infodienst zu dieser Frage. Für den scharfen Geschmack sind die flüchtigen Senföle verantwortlich.

Wasabi – anspruchsvoll und teuer

Die Wasabi-Pflanze ist nur schwer zu kultivieren. Sie gedeiht nur in seicht fließendem Gewässer, mag es nicht zu warm und nicht kalt, direktes Sonnenlicht bekommt ihr gar nicht. Dementsprechend teuer ist der Echte. In Japan kommt es vielmals auch frisch gerieben auf den Tisch, hierzulande kennt man ihn nur als Pulver oder Paste.

Achtung vor Fälschung

Nicht überall ist es drinnen, wo es auf der Verpackung steht. Klar, denn echter Wasabi ist teuer. Oft wird das Produkt geschickt zusammen gemischt aus:

  • Meerrettich (Kren),
  • Senf
  • und künstlichen Farbstoffen.

Deswegen lohnt es sich hier wieder einmal, die Zutatenliste genauer unter die Lupe zu nehmen, besonders bei den beliebten Snackartikeln. Denn mitunter enthalten die Produkte keinen echten Wasabi, sondern lediglich Aromen – sogar in Fällen, in denen der Begriff „Wasabi“ Teil der Verkehrsbezeichnung ist, etwa bei „Wasabi-Erbsen“.“ so der aid-infodienst.

★ Lesen sie hier mehr über Lebensmittelimitate.

Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessen. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.