Gesundheitsbooster im Alltag: Smoothies, Chia, Maca und Co.

Winterzeit ist Erkältungszeit. Gerade jetzt hat das Immunsystem mit kalten Füßen, trockener Heizungsluft und jeder Menge Viren zu tun. Smoothies sind reich an Vitaminen, stärken die Abwehr und sind einfach zubereitet. Auch Chiasamen und Macapulver haben sich im Rahmen einer gesunden Ernährung etabliert. Doch was steckt wirklich hinter diesen Vitaminbomben und wie einfach lassen sie sich in die tägliche Ernährung integrieren?

Smoothies – Bildquellen Pixabay.com:
silviarita, siobhandolezal

Die gesunde Ernährung ist der Grundstein für ein funktionierendes Immunsystem. Vitamine spielen dabei eine wichtige Rolle und sollten möglichst aus frischem Obst oder Gemüse aufgenommen werden. Genau hier kommen Smoothies ins Spiel, die als dickflüssiger Saft oder Püree verschiedener Sorten verstanden werden. Sie sind in jedem Kühlregal zu bekommen und ideal für unterwegs im stressigen Alltag geeignet. Einige der Vitamine und Inhaltsstoffe verfallen jedoch durch die Konservierung und Lagerung der Fertigprodukte. Es ist deutlich gesünder, den Smoothie zu Hause aus frischen Zutaten zuzubereiten. Wichtiger Küchenhelfer ist dabei ein Pürierstab oder Smoothie-Maker. Das Verbraucherportal Warenvergleich bietet eine detaillierte Übersicht verschiedener Geräte und stellt sie in Bezug auf Leistung, Reinigung und Handhabung gegenüber.

Welche Zutaten sind erlaubt?

In einen guten Smoothie gehören Obst, Gemüse, Kräuter und alles, was eben schmeckt. Karotten und Spinat bestimmen die Farbe und verschiedene Gewürze machen den Geschmack noch interessanter. Der Experimentierfreudigkeit sind also keine Grenzen gesetzt. Sogar das Blattgrün mancher Gemüsesorten, wie beispielsweise an Kohlrabi, müssen nicht in den Bioabfall gegeben werden. Zu herzhaften Kreationen passen Paprika, Minze, Basilikum oder Dill. Süße Variante des Smoothies können mit Nelken, Zimt oder Vanille abgeschmeckt werden. Ein paar Nüsse oder Mandeln sind in der kalten Jahreszeit guter Energielieferant und verschaffen dem reichhaltigen Getränk eine sämige Konsistenz.

Wichtig: Zucker, Honig oder andere Süß-Alternativen haben in den Zutaten nichts verloren. Vielmehr setzen Smoothies auf die Süße der Früchte, beispielsweise mit Banane oder verschiedenen Trockenfrüchten.

Wie gesund sind Smoothies?

Frühstück – Bildquellen Pixabay.com:
silviarita, siobhandolezal

Die empfohlene Tagesmenge an Obst und Gemüse liegt bei 650 Gramm am Tag. Wie die Deutsche Gesellschaft für Ernährung berichtet, hat der Konsum gesunder Lebensmittel in den vergangenen Jahren zugenommen. „Insbesondere junge Altersgruppen zählen zu den Gemüse- und Obstmuffeln“, heißt es weiter. Smoothies schaffen deshalb in vielen Punkten Abhilfe. Sie liefern nicht nur einen wichtigen Rohkostanteil in der Ernährung, sondern wecken das Interesse der sogenannten „Muffel“.

Die Zutaten für einen gelungenen Smoothie sollten möglichst frisch sein. Mit einem leistungsstarken Smoothie-Maker ist selbst Tiefkühlkost verwendbar. Die möglichst größte Ausbeute an Vitaminen ist der direkte Verzehr. Reste des Getränks sollten stets kühl gelagert und schnell aufgebraucht werden. Ein paar Tropfen Pflanzenöl oder ein paar Nüsse gehören aufgrund des geringen Fettanteils in jedes Rezept. Nur so nimmt der Körper die wichtigen Vitamine korrekt auf.

Chiasamen – nicht nur in Backwaren zu finden

Chiasamen werden immer mehr Teil einer gesunden und abwechslungsreichen Ernährung. Aus Mexiko stammend liefern die kleinen Körnchen wertvolle Inhaltsstoffe und sollen sogar beim Abnehmen helfen. Der Food-Trend startete im Jahr 2013 richtig durch, als die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) die Einfuhr der Samen erlaubte. Somit ist Chia nicht mehr nur in Backwaren verbreitet, sondern wird verschiedenen Speisen beigemischt. Wie wäre es mit einem Chia-Müsliriegel oder einem Pudding mitChiasamen? Auch hier werden der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Von ihrer Konsistenz her erinnern sie an Leinsamen und bringen einen milden Geschmack mit sich. Enthalten sind wichtige Ballaststoffe und mehrfach ungesättigte Linolensäuren. Diese wandelt der Körper in Omega-3-Fettsäuren um, die sonst nur aus Fisch bezogen werden können. Vor allem Veganer wissen deshalb Chiasamen in der Ernährung zu schätzen.

Was ist Maca und wie wirkt es?

Maca – Bildquellen Pixabay.com:
silviarita, siobhandolezal

Maca ist eine Wurzel aus den Anden Perus. Sie ist bereits seit 2000 Jahren als Gemüse bekannt und schwappt langsam in den europäischen Raum. Eine kontinuierliche Einnahme der Wurzel soll das Wohlbefinden fördern und die körperliche Gesundheit verbessern. Zurückzuführen ist das vor allem auf die höhere Dichte an Mineralstoffen und Vitaminen. Im Vergleich zu anderen Lebensmitteln handelt es sich hier um einen regelrechten Vitalstoff-Booster. Das recht süßliche Pulver lässt sich mit dem Geschmack von Karamell vergleichen und wertet beispielsweise Joghurt oder Obstsalat auf.


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