Läuterzucker / Zuckersirup

Aus Zucker wird Läuterzucker gemacht
Aus Zucker wird Läuterzucker gemacht © pixelrobot / Fotolia

Was ist Läuterzucker?

Die Bezeichnung Läuterzucker kommt daher, dass der Zucker früher auf eine spezielle Weise gereinigt wurde. Er wurde mit Wasser aufgekocht, damit eventuelle Verunreinigungen an die Oberfläche kamen. Diese ließen sich dann ganz einfach abschöpfen, um ein reineres Produkt zu erhalten. Allerdings ist die Bezeichnung Läuterzucker in der heutigen Zeit ein überholter Begriff. Denn er stammt aus einer Zeit, in der das Reinigen eben noch als „läutern“ bezeichnet wurde. Beispielsweise war hiermit auch das Klären von Sirup mittels Eiweiß gemeint. Dieser Schritt ist in der heutigen Zeit allerdings überflüssig, dennoch ist der Name geblieben, nur dass heute von Zuckersirup und nicht mehr so häufig von Läuterzucker gesprochen wird. Dieser sollte allerdings nicht mit Produkten verwechselt werden, die aus Zuckerrohrsaft oder Melasse produziert werden.

Wie verwende ich Läuterzucker / Zuckersirup?

Läuterzucker oder eben Zuckersirup lässt sich vielfältig verwenden. Unter anderem kann er zum Verfeinern folgender Speisen genutzt werden:
  • Fruchteis
  • Sorbets
  • Cocktails
  • Saucen
  • und vielen mehr
Ein guter Patissier hat den Läuterzucker stets zur Hand. Dieser lässt sich auch auf Vorrat kochen und ist dann sofort einsatzbereit und lange haltbar. Der große Vorteil ist, dass der Zuckersirup hierbei nicht kalt gelagert werden muss. Industriell wird er in verschiedenen Konzentrationen eingekocht. Zudem kann er für die Herstellung von Eisunterschiedliche FruchtsoßenErfrischungsgetränkenkaltem TeeEiskaffeefrischer Obstsäfte oder auch zur Geschmacksabrundung in Schlagsahne verwendet werden. Somit eignet sich der Läuterzucker überall dort, wo sich Zuckerkristalle in kalten Lebensmitteln nur sehr schlecht auflösen. Die jeweilige Dosierung kann ganz nach Bedarf mit einem Teelöffel erfolgen. Einige Beispiele wurden bereits oben aufgelistet, wofür sich der Läuterzucker nutzen lässt. Zudem findet er auch in der Backstube auf unterschiedliche Weisen Anwendung. Zum Beispiel lassen sich mit ihm die verschiedenen Backwaren zum Glänzen bringenKuchen glasieren oder Gelees und Konfitüren herstellen. Und auch bei der Kuchenherstellung kann der Läuterzucker ein optimales Hilfsmittel sein. In Bars wird er zudem für Cocktails verwendet. Läuterzucker eignet sich zudem auch ideal zum Süßen von Obstsalat. Vor allem dann, wenn die Erdbeeren etwas zu sauer sind, kann er den Geschmack ideal regulieren.

Wie stelle ich Läuterzucker her?

Soll der Läuterzucker sofort genutzt werden, wird in einem Verhältnis von 1 : 1 mit Wasser aufgekocht. Anschließend sollte solange gewartet werden, bis er komplett abgekühlt ist. Wenn er auf Vorrat gekocht werden soll, wird der Mischung zusätzlich noch eine Messerspitze Zitronensäure hinzugegeben. Nun wird der Läuterzucker in eine saubere und luftdicht verschließbare Flasche gegeben. In dieser kann er bei Raumtemperatur gelagert werden und hält sehr lange. Alternativ können zwei Teile Sirup mit einem Teil Wasser gemischt werden. Aufgrund der Tatsache, dass er sich komplett auflöst, ist er deutlich süßer als normaler Zucker. Dadurch kann er deutlich sparsamer verwendet werdenwodurch sie Kosten sparen lassen.

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