Zitronen Herkunft, Inhaltsstoffe & Nährwerte

  • ZitronenZitronen © issgesund

Die Zitrone ist nur in ihrer Schale hocharomatisch, ihr Saft hat bedeutend weniger Aroma. Aber dafür ist er sehr wirksam säuernd – und sauer macht bekanntlich lustig.

Die Zitrone: ein Vitamin-C-Klassiker

Die Frucht hat unter allen Zitrusfrüchten den bedeutendsten Anteil an aromaärmerer Gesamtsäure im Saft, nämlich 3,1 bis 8,7 Prozent. Deswegen wurde sie auch Namensgeberin für die größere Gruppe verwandter Zitrusfrüchte. Wie bei allen Zitrusfrüchten kann das enthaltene Pektin als Geliermittel verwendet werden.

Bekannt sind Zitronen hauptsächlich wegen ihrer hohen Anteile an Vitamin C: 100 Gramm liefern 50 mg Vitamin C und damit Erwachsenen etwa die Hälfte ihres Tagesbedarfs. Das Vitamin gilt als effektiver Radikalenfänger und es stärkt es das Bindegewebe. Das enthaltene Kalium unterstützt die Wirkung des Herzens, der Nerven und der Muskulatur.

Die Zitronen kommen aus Asien

Zitrone

Zitrone © issgesund

Zitronen gibt es seit Menschengedenken, deshalb ist ihre genaue Herkunft nicht bekannt. Man vermutet, dass sie als Kreuzung von Zitronatzitrone und Bitterorange aus Indien stammt. Denn die Zitronen (lat. citrus limon) gedeihen im feuchtwarmen Klima Asiens am besten.

Sie wachsen an immergrünen, bis zu sechs Meter hohen Bäumen, die ganzjährig blühen und bis zu vier Ernten pro Jahr hervorbringen. Es gibt dennoch eine Haupterntezeit im Spätherbst. Die faustgroßen Zitronen sind oval und an den Enden spitz zulaufend. Die gelbe, manchmal auch orangegelbe oder grünliche Schale löst sich nicht vom saftig-sauren Fruchtfleisch.

Zitronen aus Spanien sind ganzjährig verfügbar. Dabei sind sie besonders im Winter aromatisch: Importiert werden Zitronen von Oktober bis April aus der Türkei, von November bis in den Juli hinein aus Italien und von März bis Oktober aus Übersee.

Gelagert werden Zitronen in kühler Umgebung, aber nicht unter zehn Grad. Wegen ihrer natürlichen Säure bleiben sie dort bis zu drei Monaten frisch. Lagerung im Kühlschrank bekommt ihr weniger gut.

Sorten und Verwendung

Am bekanntesten sind die Zitronensorten
● Eureka
● Lunario, die Vierjahreszeitenzitrone
● Meyer Zitrone, in den USA zunehmend beliebt
● Amalfi Zitrone, die besonders große Frucht aus Italien
Darüber hinaus existieren viele alte, weniger verbreitete Sorten.
(www.mein-mediterraner-garten.de/zitronensorten/)

Zitronen sind also ein ideales Säuerungsmittel. So werden in Südamerika sogar Fische in Zitronensaft mariniert und damit kalt gegart. Der saure Saft gehört ohnehin zum zarten Fisch, zu feinen Ragouts, rohem Gemüse und Salaten. Er durchdringt pikant alles Panierte und verbessert Mayonnaise. Kuchen und Vinaigrettes werden mit dem Abrieb von Zitronenschale umso aromatischer. Zitronensaft erfrischt hervorragend im kalten Mineralwasser und gegen Erkältungsanzeichen kommt heiße Zitrone oft als Hausmittel zum Einsatz.

Clever ist es, kleinere und schwere Früchte einzukaufen, denn sie haben viel Saft. Wenige Kerne und dünne Schalen sind außerdem Qualitätsmerkmale – je dünner die Schale, desto mehr aromagebendes Zitronenöl enthalten sie. Pressen und rollen der Frucht oder auch ein warmes Wasserbad sorgen für mehr Saftausbeute.

Die Inhaltsstoffe

Die Zitronen sind reich an Mineralstoffen und vor allem an Vitamin C.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) weist für 100 g Zitrone an Nährwerten aus:

  • 35 kcal/ 146 kJ
  • 3 g Kohlenhydrate,
  • 2 mg Natrium,
  • 10 mg Kalzium,
  • 170 mg Kalium,
  • 30 mg Magnesium,
  • 0,5 mg Eisen,
  • 15 mg Phosphor,
  • 0,1 mg Zink
  • 50 mg Vitamin C,
  • 3 µg Beta-Carotin,
  • 0,2 mg Vitamin E,
  • 6 µg Folsäure,
  • 0,05 mg Vitamin B1,
  • 0,02 mg Vitamin B2,
  • 0,06 mg Vitamin B6

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